Nachricht vom 17. Oktober 2007

DRK sucht zehntausendsten Blutspender

Montag großer Aderlass in Wentorf

Ein Pieks, der Leben retten kann: Das deutsche Rote Kreuz ruft am kommenden Montag (22. Oktober) dringend alle Wentorfer zwischen 18 und 70 Jahren auf, ihr Blut zu spenden. Nach 40 Jahren wird mittlerweile der zehntausendste Spender gesucht - den Gewinner erwartet eine Prämie.

Zwischen 15.30 Uhr und 19.30 Uhr werden die Spenden im DRK-Heim am Südring 48 entgegengenommen. Mitbringen sollte man eine gute Stunde Zeit und den Personalausweis. Neuspender sollten nicht älter als 60 sein.

Irgendwann an diesem Tag soll der Spender mit der laufenden Nummer 10.000 seinen lebensrettenden Saft abgeben - so zumindest schätzt Jens Potenberg, Referent beim Blutspendedienst Nord in Lütjensee. Das DRK verrät allerdings nicht, wie viele Spenden in den vergangenen 40 Jahren bereits gezogen wurden. „Es soll eine Überraschung sein“, sagt Potenberg. Insgesamt werden um die zwölf Helfer da sein.

Wie wichtig eine Blutspende ist, weiß man oft erst zu schätzen, wenn man selbst einmal nach einem Unfall in die Sitution geraten ist: Verkehrsunfälle oder Krebsoperationen sind oft zwingend auf den Ersatz aus dem Beutel angewiesen. Immer wieder kommt es zu Engpässen, manchmal sind Operationen gefährdet, weil nicht genügend Blutkonserven zur Verfügung stehen. Großstädte sind chronisch "blutarm", da in den großen Krankenhäusern besonders viel Blut benötigt wird, die Spendebereitschaft aber oft noch geringer ist als in ländlichen Gegenden.